Lange Zeit war ich selbst mein größter Kritiker und habe mir die besten Fotos schlecht geredet. Ich brauchte lange, dieses auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Mach nicht den selben Fehler. Selbstkritik ist gut, solange sie im richtigen Verhältnis angewendet wird. Zu was sie wird, hängt davon ab, wie du dich zu ihr beziehst und sie benutzt. Wie bei jedem Tier kann die richtige Pflege und Fütterung Wunder wirken, während Vernachlässigung und Missbrauch zu monströsen Ergebnissen führen können.

Das perfekte Scharfstellen des Motivs ist für den Erfolg einer Aufnahme unerlässlich. Am schwierigsten ist es bei Aufnahmen mit sehr großen Blenden, bei denen die Tiefenschärfe extrem gering ist, oder bei schnell bewegten Motiven, bei denen sich der Fokus ständig ändert. Die meisten DSLR-Fokussiersysteme funktionieren etwas anders als bei Kompaktkameras, aber beide sind ähnlich, da der Rahmen in Fokusbereiche oder Fokuspunkte unterteilt ist. Diese können von neun bei den Basismodellen bis hin zu über 5000 bei Profi-Kameras reichen.

Der Crop-Faktor oder auch Zuschneidefaktor ist ein Begriff, der den Unterschied zwischen der Sensorgröße deiner Kamera und einem herkömmlichen 35mm-Film beschreibt. Er wird hauptsächlich als Methode zum Vergleich von Objektivbrennweiten verwendet, wenn sie an verschiedenen Kameras angebracht sind, was wichtiger ist, als es klingt. Obwohl der Crop-Faktor kompliziert erscheint, ist er nicht so schwer, wie du vielleicht denkst, und er ist ein wichtiger und nützlicher Wert, den du verstehen solltest. So kannst du bei der Auswahl des zu verwendenden Objektivs oder beim Kauf fundiertere Entscheidungen treffen.

In einigen Foren kann man wieder öfter Fotos sehen, wo die Beschreibung “Out of the Cam” beinhaltet. Auf Nachfrage, wird einem meist eine Antwort geliefert: “Ich stelle den Anspruch an mich, im Moment der Fotografie alles richtig zu machen, damit später keine Bildbearbeitung erforderlich ist. Ich nutze das Original und verfälsche nicht.”

Es gibt nur wenige Arten der Fotografie, wo ein scharfes Bild nicht gewollt ist. Im Gegenteil, wir wollen doch alle von unserer Fototour mit knackig scharfen Fotos zurückkommen. Doch warum ist das nicht immer so? Jeder hat es schon erlebt. Wir sind im festen Glauben ein richtig gutes Foto geschossen zu haben, auf dem Display der Kamera sah es auch so aus, doch am heimischen PC müssen wir eine leichte Unschärfe feststellen. Welche Gründe gibt es dafür?

Du gibst deinen Bildern gerne verschiedene Stimmungen in der Nachbearbeitung und hierzu duplizierst du jedesmal dein Original um das ursprüngliche Bild zu erhalten? Das muß nicht sein. Die Lösung ist die nichtdestruktive Bildbearbeitung. Mit Zoner Photo Studio X kannst du nicht nur bei RAW-Dateien eine zerstörungsfreien Bearbeitung vornehmen, sondern auch bei anderen Bitmap-Formaten.

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